Endlich haben wir eines unserer grossen Ziele erreicht: Patagonien! Aber wer hätte schon gedacht, dass wir bereits die zweite Nacht im Zelt, bei knapp 0° Celsius, im Schnee verbringen... wir auf jeden Fall nicht. Der Aufstieg bei bestem Wetter war sensationell aber auch schweisstreibend. Lange konnten wir die Zeit nicht geniessen, als wir das Camp am Fusse der Torres erreichten. Die Kälte und der Wind machte uns zu schaffen. Schnell wechselten wir in trockene Kleider und hüpften in den Schlafsack. Während wir langsam auftauten, liessen uns die eiskalten Zehenspitzen nie ruhig schlafen. Der Morgen erwartete uns mit Neuschnee und gefrorenen Wanderschuhen. Tia, schön wäre es gewesen die eindrücklichen Torres Spitzen bei Sonnenaufgang zu geniessen, doch da machte uns der starke Wind in der Nacht einen Strich durch die Rechnung. Der Weg wurde durch Schnee bedeckt und war nicht mehr auffindbar. So freuten wir uns auf eine gemütliche und vor allem heisse Tasse Tee, bevor wir den Rückweg antraten.Trotz den Strapazen, hatten wir viel Spass – wobei wir auf eine zweite derartige Nacht gerne verzichten!
Perito Moreno Gletscher (El Calafate) 12.-15.05.09
Per Bus passierten wir die Grenze zu Argentinien und fuhren nach El Calafate. Der Anblick zum einzigartigen Perito Moreno Gletscher, wollten wir uns nicht entgehen lassen. Unbeschreiblich wie gigantisch und mächtig er von so nah erscheint. Grosse Spannungen lösten sich im Eis und durchbrachen die Stille mit Donnern. Ein Spektakel beobachteten wir als ein grosser Eisbrocken ins Wasser fiel und eine Welle auslöste.Ohne Zweifel zählt Patagonien als ein weiteres Highlight unserer Reise und wäre einen weiteren Besuch wert. Dies vielleicht während der Sommerzeit.
