Dies ist Eliane's und Fabio's Reiseblog. Hier werden wir laufend Erlebnisse, Bilder und Neuigkeiten rund um unsere Reise um die Welt veröffentlichen.

Samstag, 29. August 2009

Kolumbien

Bogota - Villa de Leyva - San Gil - El Banco - Mompos - Cartagena - Santa Marta - Tayrona National Park
06.08.2009 - 03.09.2009


Mit viel Vorfreude nach wärmerem Klima und grüneren Landschaften sind wir in Bogota angekommen. Aber die Reise an die Kribikküste im Norden Kolumbiens mussten wir zuerst bewältigen. Durch wunderschöne Städtchen und Dörfer sind wir der Küste immer näher gekommen. Umständlich war der Weg bis nach Mompos, denn die Auskünfte der Chauffeure waren nicht immer korrekt. So benötigten wir doppelt so lange wie angenommen. Ganze vier Mal wechselten wir das Transportmittel bis wir schlussendlich mit einem Privatauto abends in El Banco ankamen und übernachten mussten. Im kleinen El Banco freuten sich alle über unser Besuch und wollten uns helfen um nach Mompos zu gelangen. Schon früh morgens hörten wir die Worte „estoy esperando!“ und tatsächlich klopfte es bereits um 6.00 Uhr an der Zimmertür: „Vamos!“

In Mompos konnten wir uns an das heisse Klima gewöhnen. Obwohl es uns sehr gefallen hatte in diesem ruhigen Städtchen am Rio Magdalena, reisten wir bereits am folgenden Tag an die ersehnte Küste. Endlich, im Nationalpark Tayrona entspannten wir uns auch wenn nur für kurze fünf Tage. Strand, Palmen, herrlich blaues Meer und nicht zu vergessen die besten Schoggibrötli seit langem (gebacken im Haus von Grossvater Vonlanthen).

Wie gesagt, fünf Tage sind doch etwas zu kurz, so hoffen wir auf mehr Badeferien in Brasilien...

Mittwoch, 5. August 2009

Peru

Titicacasee (Puno) – Cusco – Machu Picchu - Arequipa - Nazca - Lima 16.07. - 06.08.2009

Als wir mit dem Boot auf dem Titicacasee unterwegs waren, fanden wir endlich was wir uns erhofft hatten: Viel Schilf, schwimmende Inseln und die typischen Schilfboote. Schon sehr eindrücklich wie diese Menschen ihr Leben führen.

Als kulturelles Zentrum der Inkas, ist Cusco mit dem Machu Picchu genauso touristisch. Trotz tausenden von Touristen, stiegen wir früh morgens zu Fuss zur Ruinenstadt hoch. Einfach genial wie die Stadt gebaut wurde und dies bei einer solch eindrücklichen Bergkulisse.

In der Nähe von Arequipa (sieben Stunden holprige Fahrt mit Reifenpanne) stiegen wir in den mächtigen Colca-Canyon hinab. Über 2000 schweisstreibende Höhenmeter legten wir an diesem Tag zurück, doch das Bad in der Oase war uns die Mühe wert.

Noch anstrengender wurde es in Nazca. Da man das Linien- und Figurennetzwerk der mysteriösen Nazca-Linien idealerweise aus der Luft betrachten sollte, standen wir also mit viel Vorfreude, aber doch aufgeregt vor der kleinen Jesna Maschine. Während wir uns fragend anschauten: Warum und für was entstanden diese merkwürdigen Figuren, drehte sich bei jemanden immer mehr der Magen. Ein halbstündiger Flug sollte eine kurze Sache sein, das passt schon dachte sich Fabio... Doch leider war bereits nach zehn Minuten nicht mehr alles tipitopi und durch Fabio's Augen verbogen sich die Linien je länger je mehr...

In Lima angekommen, wussten wir nicht genau was anzufangen mit drei vollen Tagen. Das einzig praktische daran war wohl, dass wir uns gut erholen und für unsere Badeferien in Kolumbien vorbereiten konnten.