Als wir mit dem Boot auf dem Titicacasee unterwegs waren, fanden wir endlich was wir uns erhofft hatten: Viel Schilf, schwimmende Inseln und die typischen Schilfboote. Schon sehr eindrücklich wie diese Menschen ihr Leben führen.Als kulturelles Zentrum der Inkas, ist Cusco mit dem Machu Picchu genauso touristisch. Trotz tausenden von Touristen, stiegen wir früh morgens zu Fuss zur Ruinenstadt hoch. Einfach genial wie die Stadt gebaut wurde und dies bei einer solch eindrücklichen Bergkulisse.
In der Nähe von Arequipa (sieben Stunden holprige Fahrt mit Reifenpanne) stiegen wir in den mächtigen Colca-Canyon hinab. Über 2000 schweisstreibende Höhenmeter legten wir an diesem Tag zurück, doch das Bad in der Oase war uns die Mühe wert.Noch anstrengender wurde es in Nazca. Da man das Linien- und Figurennetzwerk der mysteriösen Nazca-Linien idealerweise aus der Luft betrachten sollte, standen wir also mit viel Vorfreude, aber doch aufgeregt vor der kleinen Jesna Maschine. Während wir uns fragend anschauten: Warum und für was entstanden diese merkwürdigen Figuren, drehte sich bei jemanden immer mehr der Magen.
Ein halbstündiger Flug sollte eine kurze Sache sein, das passt schon dachte sich Fabio... Doch leider war bereits nach zehn Minuten nicht mehr alles tipitopi und durch Fabio's Augen verbogen sich die Linien je länger je mehr...In Lima angekommen, wussten wir nicht genau was anzufangen mit drei vollen Tagen. Das einzig praktische daran war wohl, dass wir uns gut erholen und für unsere Badeferien in Kolumbien vorbereiten konnten.
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