Es ist unglaublich... fast kein anderes Gebiet hat uns dermaßen aus den „Socken gehauen“ wie das der Salar de Uyuni. Für drei Tage sind wir mit dem Jeep durch die anspruchsvolle Gegend von Südwest-Bolivien gefahren. Zwischen 3600 und 5000m.ü.M. bewegten wir uns über jegliches Gelände, zum Glück ließen die schönen Landschaften unsere Kopfschmerzen vergessen.In Erinnerung bleiben wird uns die Minentour in der reichen
Silberstadt Potosi. Die Zustände in den Minen sind so schlecht, es ist fast ein Wunder, dass die „Mineros“ Schichten von 20 Stunden aushalten. Uns reichte die zweistündige Tour im Staubloch völlig aus. Ein Tipp von uns: wem seine Arbeit auf den Kecks geht, sollte sich den Film „Devil's Miner“ ansehen.Von La Paz aus haben wir eine holprige, nicht ganz ungefährliche 21 stündige Busfahrt nach Rurrenabaque in Kauf genommen um die fantastische Tierwelt im Amazonas Basin zu sehen. Nach langer Zeit konnten wir wieder Dschungel, Pampas und die Waerme geniessen. Die Rueckfahrt nach La Paz wurde dann durch Strassenblockaden gehindert. Doch mit Verhandlungsgeschick und gemeinsamen „Anpacken“ konnten wir den Graben passieren, nochmals Gut gegangen...
Mit grossen Erwartungen reisten wir zum Titicacasee. Während zwei Tagen wanderten wir bei Sonnenschein durch die Isla del Sol und zurück nach Copacabana. Tiptop, doch unsere Vorstellungen vom See waren anders: Wo wächst denn das Schilf und die daraus gebauten Boote? Vielleicht kann uns die peruanische Seite des Titicacasees unsere Erwartungen erfüllen.
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