
Der Wechsel von der ländlichen Mongolei zur Weltstadt Peking war ein harter Schlag. Alles scheint in bester Ordnung, gut organisiert und heraus geputzt. Die ÖV's sind neu, die Tempel restauriert und die Strassen sauber. Bis heute haben wir hilfsbereite und freundliche Chinesen (sofern Englischkenntnisse vorhanden) getroffen, trotzdem ist ihr Benehmen manchmal mühsam und unangenehm (Spucken, Drängeln...)
Vieles haben wir gesehen und erlebt; Velofahren, öffentliches Spital, viele Tempel und Gebäude, Essen mit Chopsticks... am Besten hat uns die grosse Mauer und der Tempel of Heaven gefallen.
Die Ferienzeit hat eben begonnen, Millionen von Chinesen sind unterwegs. Das erschwerte uns aus der Stadt zu kommen, denn nur mit Glück konnten wir zwei Tickets für einen Bus ergattern. Nun freuen wir uns das Land noch etwas kennen zu lernen.
Trip Richtung Shanghai 01.-13.10.2008
Der erste Stopp war beim Berg Tai Shan. Da Ferienzeit war und der Tai Shan zu den meist bestiegenen Bergen der Welt gehört, stellte sich das bald als eine sehr anstrengende und nervtötende Sache heraus. Wir sind also in einem Menschenstrom zusammen mit zig Millionen Chinesen den Treppenhighway zum Gipfel gestiegen.
Zweiter Stopp war dann Huang Shan, wo wir die bezaubernden Hügel bestiegen. Eine zweitägige Tour, die wir trotz grosser Anstrengung sehr genossen. Besonders faszinierend war die Stimmung beim Sonnenaufgang – unglaublich! Und dieses Mal waren es halb so viele Chinesen wie auf dem Tai Shan, so angenehm.
Ebenfalls haben wir neben alten kulturellen Dörfer auch das Leben von früher und heute gesehen. Wir wurden von einer älteren Frau angesprochen (resp. mit Händen hingewiesen), ob wir bei ihr etwas essen wollen. Da nur alles auf chinesisch geschrieben war, fragten wir mit unserem Uebersetzungszettel nach Gemüse und Reis. Den Preis haben wir auch geklärt. Nachdem der erste Teller serviert war, folgte ein zweiter und dritter. Doch da war ein Teller mit Fleisch dabei, den brachten wir wieder schön zurück. Das Essen war echt gut! Doch beim Bezahlen kam es dann zu einem grossen Missverständnis, da beim einen Gemüseteller auch noch etwas Fleisch drin war, kostete es mehr – obwohl wir anfangs vereinbarten, dass wir kein Fleisch mochten. Tja, schlussendlich stand das halbe Dorf um uns herum und diskutierte mit. Verstanden haben wir nichts!Shanghai gefiel uns besser, da es nicht so kommerziell wie Peking ist und auch weil wir das China-Flair öfters angetroffen haben. Mehrmals sind wir an die
bekannten Food-Stände gelangt und haben natürlich fried Noodles oder fried Rice versucht - war sehr lecker und unsere Magen blieben ruhig! Vorallem Abends wird die Strasse von Verkäufern besetzt. Neben Essen kriegst du alles was dein Herz begehrt. Ein Shopping-Paradies!








