
Sdrastwujtje! Nach einer guten Landung in Moskau, kam unser „Agent“ nach 45min doch noch. Er kein Englisch, wir kein Russisch und trotzdem gelangen wir nach gut einer stündigen Kamikaze-Fahrt durch das Zentrum von Moskau zu unserem Hostel Godzilla.
Die Stadt wirkte riesig, die kyrillische Schrift fremd und wenig Leute sprachen deutsch oder englisch. Es kam gerade richtig, dass wir drei Deutsche trafen welche ein wenig russisch konnten. Es erleichterte uns das Leben in Moskau. Schon am ersten Abend sind wir zusammen im Stadtzentrum typisch russisch essen gegangen - Borschtsch (rote Suppe) und Kwass (leicht alkoholisiertes Erfrischungsgetränk). Ohne die Hilfe der Deutschen wären wir möglicherweise im MC Donalds abgestiegen.
Zu unseren Ausflugszielen gehörten das allerheiligste der Russen – der Kremel, der 400m lange und 150m breite „roter Platz“, wo sich auch die Basilius Kathedrale mit den bunten Zwiebeltürmen, das Leninmausoleum und das grösste Kaufhaus Moskaus Gum, befanden. Auch die Metrostationen sind absolut sehenswürdig; unterirdische prunkvolle Säle empfangen die vielen Passagiere.
Moskau ist sehr gepflegt und sauber, überall wird immer wieder gereinigt, so gibt es nicht einmal in der Metro einen stinkenden Geruch. Was uns auffiel ist der krasse Unterschied zwischen reichen und armen Leuten. Während die Jungen in einer der vielen Banken arbeiten und grosse Autos wie LandRover fahren, kriegen Ältere oft nicht genug Geld vom Staat und sind gezwungen auf der Strasse Zeitungen, Früchte oder Blumen zu verkaufen.Für eine Verstärkung zwischendurch sind wir immer wieder gerne in unser Lieblings-Restaurant Jagannath wo es diverse leckere Salate und Suppen zu kosten gab.
Irkutsk / Baikalsee 05.-07.09.2008
Nach der langen Zugsfahrt sind wir früh morgens in Irkutsk angekommen und wurden von Katja, bei welcher wir die zwei Tage verbrachten, abgeholt. Das Duschen war eine Wohltat!
Typisch für Irkutsk sind die russischen Holzhäuser mit vielen geschnitzten Verzierungen. Die Stadt machte uns im Vergleich zu Moskau einen armen Eindruck. Als Ausgangspunkt um die Gegend des Baikalsees zu erkunden ist Irkutsk
super. Innerhalb einer Stunde gelangten wir mit unserem Guide zum wunderschönen See. Das Wasser ist so klar, das selbst in einer Tiefe von 10m der Grund noch sichtbar ist. Viele Irkutsker verbringen die Wochenenden in Listwijanka, einem kleinen Dorf am See. Dort haben wir den bekannten geräucherten Fisch „Omul“ gegessen, welcher typisch für den Baikalsee ist.
3 Kommentare:
Sali zäme
super Bericht. Das Wetter scheint nicht allzu gut zu sein. Super Föteli vom Zug. Das mitgebrachte Essen haut mich aber nicht grad vom Sockel.
Wünsche weiterhin viel Spass auf Eurer Reise
Wäle
Hallo zäme - bin sehr beeindruckt von den Fotos der Eisenbahn. Das ist doch tatsächlich eine Alternative zum Fliegen! Es ist immer wieder spannend den Bericht zu lesen. Wir freuen uns auf alles was noch kommt...
Alles Gute auf der Reise in der Wüste Gobi!
Herzlichst Ma und Pa
muess nur schnäll teschte, öb ich en account han für die kommentär...
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