Unser kleines Hotel lag mitten in der Altstadt, an einem belebten
Markt, wo Früchte, Gemüse, Fleisch und Fisch verkauft wurden. Die Vietnamesen sind früh auf den Beinen, so wurden wir nicht gerade sanft um 05:00 Uhr von hupenden Motorradfahrern und Schreien vom Markt geweckt. Direkt vor dem Hotel wurden Fische, Frösche und andere noch lebende Tiere essensgerecht zubereitet und die Resten auf der Strasse liegen gelassen. Die verschiedenen Gerüche sind zum einen sehr angenehm, zum anderen aber sehr gewöhnungsbedürftig. So bahnen wir unseren Weg durch den Markt und hoffen dabei nicht von einem Motorradfahrer über die Füsse gefahren zu werden. Hanoi's Altstadt ist nichts für schwache Nerven.Die Strassennamen in der Altstadt entsprechen den Produkten welche dort verkauft werden. So gibt es die Strasse der Taschen, der Sandalen, der Schmiede etc.

Einen Strich durch die Rechnung machte uns das Wetter. Starker Regen während der Nacht und am Tag liessen Strassen leicht überfluten, so standen wir bis zu einem halben Meter im Wasser. Ein Ausflug in die hügelige Landschaft im Norden entfiel. Dafür war der Ausflug in die Halong Bucht genial - weg vom Altstadtlärm stiegen wir bei tollem Wetter an Bord eines gemütlichen Holzschiffes und fuhren damit durch die wundervolle Bucht. Für den bezahlten Pauschalpreis war das Essen inklusive und dies hatte es wahrlich in sich. Wie man Gerichte derart kunstvoll überbringen kann, spricht für die lebhafte Phantasie des Kochs. Wie hatten wir das wohl verdient?
Hue und Hoi An 03.-08.11.2008

Mit dem Bus reisten wir nach Hue, was bereits zu Südvietnam gehört. Da viele Gebiete um Hanoi überschwemmt waren, hatten wir Glück, einen Busfahrer erwischt zu haben der Umwege kannte. Die Fahrt war nicht ohne Pannen, denn schon nach wenigen Minuten musste ein Reifen gewechselt werden. Die Citadelle in Hue war das Highlight und einen Tagesausflug wert. Mehrere Tage verbrachten wir dann in Hoi An. Unsere Absichten waren klar: Bei einem endlosen Angebot an Schneidern das passende Outfit fertigen zu lassen und bei einem Kochkurs die Künste der vietnamesischen Küche kennen zu lernen. Dazu gehörte die entsprechenden Zutaten frisch am Markt zu kaufen.
Töfftour nach Mui Ne 08.-13.11.2008
Mit dem Töff und einem Guide (EasyRider) 6 Tage durch das Hochland zu fahren war für uns einmalig. Bei mehreren Besuchen von Minderheiten, kamen wir
der Kultur sehr nahe. Dass man auf solch natürliche Art und Weise Leben führen kann, kannten wir bisher nur vom ehemaligen Schulausflug ins Pfahlbauerdorf in Zürich :-) Auch Spuren der vietnamesischen Kriegsgeschichte bekamen wir immer wieder zu Gesicht, der alte HoChiMinh-Pfad war nur eine davon. Eindrücklicher Regenwald wechselte sich mit Tannenwälder, dazwischen verschiedene Plantagen von Reis, Gummi, Banane, Ananas und anderen exotischen Früchten. Liegend in einer Hängematte, ideal als Pause zwischendurch, genossen wir den frischen lokalen Eis-Kaffee - lecker! Angekommen in Mui Ne gönnten wir uns für einige Tage ein Bungalow am Strand und relaxten unter den Kokosnusspalmen.Saigon und das MekongDelta 14.-24.11.2008
Die letzten Tage von unserer Vietnamreise verbrachten wir im lebendigen Saigon (heute Ho Chi Minh City genannt) und dem MekongDelta. Zuerst mussten wir den administrativen Angelegenheiten nachkommen, dazu zählte auch das Einholen des Indonesischen Visums. Erst dann widmeten wir uns den einen oder anderen Sehenswürdigkeiten. Das Kriegsrestemuseum ist uns sehr eingefahren, besonders eindrücklich waren die vielen Fotos, welche von gefallenen Journalisten geknipst wurden.
Für 2 Tage haben wir mit vielen anderen Touris einen Ausflug ins MekongDelta gemacht. (Halb so aufregend wie mit dem Töff!) Die
meiste Zeit verbrachten wir auf dem Boot, denn die Gegend besteht aus vielen kleinen Flüssen. So findet der Alltag entweder am oder auf dem Wasser statt; Gemüse, Früchte werden von Boot zu Boot verkauft, Möbel direkt am Flussufer hergestellt und einige Familien wohnen sogar auf dem Boot.
3 Kommentare:
http://www.youtube.com/watch?v=im4EN073AcY
Hoi Fabio und Eliane
Ich han vom Wäle de Link uf eui Site übercho. Das isch ja genial, umwerfend, en Traum!! Dur eui Fotene z blettere isch en Gnuss, da packt eim grad s Fernweh. Die Ufnahme sind echt super.
Gnüsseds, ich wird eui Reis sicher witerverfolge.
Liebi Grüess us em näblige Wyland
Brigitte
hahaaa... hammer foti vom säuli-hinderteil! huuuu...
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