
Ulan Bator 08.-09.09.2008
Über Ulan Bator gibt es nicht viel zu berichten. Die Hauptstadt ist dreckig und staubig, viel Abfall und die Luft stinkt nach Abgas.
Übernachtet haben wir in einem Homestay am Stadtrand, dort konnten wir in einer heimeligen Jurte weilen.
Ein Erlebnis war die Fahrt mit dem öffentlichen Bus. Vollbepackt fuhren wir morgens während der Stosszeit zum Treffpunkt für unser Gobi-Trip. Der Bus war schon gestossen voll, trotzdem versuchten viele Leute sich noch hinein zu kämpfen, auch Frauen mit Babys! Vom Fahrverhalten des Chauffeurs wollen wir gar nichts sagen.
Trip Wüste Gobi 10.-18.09.2008
Der Ausflug in die Wüste war genial. Die Landschaft präsentierte sich von Tag zu Tag anders, wir genossen: Ewige Weiten, unglaubliche Stille, hitzige Tage und kalte Nächte, Gebirgszüge, Sanddünen, Pferde, Geissen, Schafe, Kamele, Adler, Füchse, Mäuse, Echsen...
Wir fuhren mit zwei Dänen und dem Fahrer Gambo in einem Jeep über die sehr holprigen Strassen. Übernachten konnten wir jeweils in den Jurten von Nomaden. Ihr Essen war sehr gewöhnungsbedürftig, denn es bestand meistens aus Ziegenfleisch. Unser Ketchup hat den starken Geschmack vom Fleisch genommen :-)
Im Norden waren die Nächte sehr kalt, so kam der kleine Ofen in der Jurte gerade gelegen. Doch mit was feuern wenn kein Holz da ist? Tia, das einzige was brennbar war ist der „Poo“. Ausgerüstet mit Taschenlampen und Plastiksäcken gin
gen wir mit den zwei Dänen in der Nacht auf Suche nach dem Pferdemist. Ein angenehmes Feuer entstand.
Was wir uns von der Mongolei erhofften, wurde mit diesem Trip übertroffen. Wir genossen die abwechslungsreiche Landschaft jeden Tag.
1 Kommentar:
hey, sackstarchi bilder händer da gmacht... und eui dänische kollege gseend au no rächt luschtig us. funktionierts kompjüterli no? oder häts scho sand im getriebe? krassi sieche sinder! eliane: das mit de vollmacht hät also nöd klappet... villicht schickemers em daggie... wänn sinder döt? und suscht isch halt päch gsii. bis zum nächschte blog... gruess samuel.
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